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Alternative Antriebe profitieren kaum von Rabattprogramm

Die Umweltprämien sollten alte Diesel von der Straße holen. Das hat geklappt. Neue Öko-Autos hat sie allerdings kaum gebracht.

E-Autos und Hybride konnten kaum von der Umweltprämie profitieren (Foto © VW)

E-Autos und Hybride konnten kaum von der Umweltprämie profitieren (Foto © VW)

Die sogenannten Umweltprämien haben der Umwelt nur bedingt genutzt. Lediglich 17 Prozent der deutschen Autohändler haben durch die Rabattaktionen der Autohersteller mehr Pkw mit alternativen Antrieben verkauft, wie aus einer Umfrage der Marktbeobachter der DAT hervorgeht. Bei 16 Prozent der Befragten stieg der Absatz sauberer Euro-6-Diesel. In der Regel stiegen die Kunden jedoch auf einen Benziner um: Bei 69 Prozent der Händler stiegen durch die Umtauschaktion die Verkäufe von Pkw mit Ottomotor.

Die Erfahrung der Autohändler deckt sich mit den Daten der Zulassungsstatistiken. Auch in Gesamteuropa ist der Diesel-Absatz eingebrochen, während die Benziner einen deutlichen Nachfrageanstieg verbuchen konnten. Im Ergebnis ist erstmals seit 2010 der CO2-Ausstoß von Neuwagen wieder gestiegen, um 0,4 Prozent auf 118,5 Gramm. Grund ist der höhere Verbrauch und damit die höhere CO2-Emission von Benzinern im Vergleich zu Dieselautos.